Sonntag, 6. November 2016

Rauchgeschädigt/Rauchsucht

Rauchen kann ja keine Freude sein, wenn es einen so quält!
Mittelstarke bis starke Rauchsucht, mein Körper ist versypht, Konzentrationsschwierigkeiten (wie soll es erst am Wochenende werden?), die Sucht kann kaum, nur unbefriedigend, durch immer wieder neue Zigaretten gestillt werden, ich spüre das Nikotin im Blut, es kribbelt schlimm, man kann sich noch nicht einmal jucken, -der Hass gegen das Rauchen fehlt. Also Selbstaufgabe (ich kann es einfach nicht beschreiben, ich rauche mir gerade eine). Raucherhusten quält mich, wie immer nach einem grippalen Infekt, ich kann nicht lesen, nicht vernünftig schreiben; mich auf der Arbeit gelangweilt, 16 Zigaretten geraucht, -weil sie mich anödet...
Ich geh kaputt, ich geh regelrecht kaputt!
Die Rauchabhängigkeit kann nur durch Schwarze Hand einigermaßen gestillt werden, die Konzentration geht flöten, der Schaffensdrang nimmt ab, es findet eine Konzentrierung des Denkens und Handelns abgestimmt auf die Entzugssymptome des Körpers statt, der Geist kann sich dem nicht entziehen, fast jede Initiative wird gelähmt. Manuelle Arbeiten kann man, im Gegensatz zum Suff, ganz gut ausführen, geistige dagegen nicht, -irgendwie kam mir jetzt der Gedanke, dass ich morgen im Lotto groß gewinnen werde. Der Anfang ist getan, der Lottoschein abgegeben, auf den Rest habe ich keinen Einfluss (ich hoffe nur, dass es kein an die Oberfläche gespültes Wunschdenken ist).

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