Rauchen
kann ja keine Freude sein, wenn es einen so quält!
Mittelstarke
bis starke Rauchsucht, mein Körper ist versypht,
Konzentrationsschwierigkeiten (wie soll es erst am Wochenende
werden?), die Sucht kann kaum, nur unbefriedigend, durch immer wieder
neue Zigaretten gestillt werden, ich spüre das Nikotin im Blut, es
kribbelt schlimm, man kann sich noch nicht einmal jucken, -der Hass
gegen das Rauchen fehlt. Also Selbstaufgabe (ich kann es einfach
nicht beschreiben, ich rauche mir gerade eine). Raucherhusten quält
mich, wie immer nach einem grippalen Infekt, ich kann nicht lesen,
nicht vernünftig schreiben; mich auf der Arbeit gelangweilt, 16
Zigaretten geraucht, -weil sie mich anödet...
Ich
geh kaputt, ich geh regelrecht kaputt!
Die
Rauchabhängigkeit kann nur durch Schwarze Hand einigermaßen
gestillt werden, die Konzentration geht flöten, der Schaffensdrang
nimmt ab, es findet eine Konzentrierung des Denkens und Handelns
abgestimmt auf die Entzugssymptome des Körpers statt, der Geist kann
sich dem nicht entziehen, fast jede Initiative wird gelähmt.
Manuelle Arbeiten kann man, im Gegensatz zum Suff, ganz gut
ausführen, geistige dagegen nicht, -irgendwie kam mir jetzt der
Gedanke, dass ich morgen im Lotto groß gewinnen werde. Der Anfang
ist getan, der Lottoschein abgegeben, auf den Rest habe ich keinen
Einfluss (ich hoffe nur, dass es kein an die Oberfläche gespültes
Wunschdenken ist).
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