Montag, 5. Februar 2018

Schwulenfreund/Nichts dagegen/Nicht mehr/Erfolgreiche Literaten/Newstadto/Vögelwesen/Grammarly

Amerikas TV-Shows
Vom No-Niveau her sind sie so einigen meiner Ideen durchaus angepasst: Ein Mann wurde eingeladen, weil er der Schwarm einer Person sei; nur war der Schwärmer ein Mann, der Umschwärmte brachte ihn dann um, konnte die Schande nicht überwinden; Drama für beide, aber wie verquer mussten die Gedanken des Umschwärmten sein, dass er einen anderen Menschen für dessen Begehren erschoss? In seiner Primitivität etwas an den Penner erinnernd, der eigentlich nichts gegen Schwule hatte, nur nen Baseballschläger, in etwa: "Ich kann die Viecher nicht ab."

Literaturbüro
Sehr geehrter Herr Berger!
Nach Ihrer letzten Ankündigung, uns mit der regelmäßigen Zusendung Ihres Lebenswerkes zu beglücken, beeile ich mich, Ihnen (endlich) zu antworten. Wäre das Literaturbüro ein Verlag und gäbe es darin einen Lektor, der über Lust und Zeit verfügt, sich durch Ihre Manuskriptberge zu fressen, um zu sortieren, zu suchen, zu finden, zu onanieren, wären Sie gut dran. Aber das ist nicht so. Mir ist auch nicht recht klar geworden, was Sie eigentlich von uns erwarten, Rechtschreibhilfe? Aber vielleicht wissen Sie das auch nicht, und es macht auch nichts, dass ich selbst ein gutes Rechtschreibprogramm bräuchte, können Sie mir eins sponsern, bezahlen? Normalerweise verfahren wir so, dass wir uns mit dem Autor oder der Autorin zu einem ausführlichen Gespräch verabreden. Wenn Sie also daran interessiert sind, rufen Sie in den nächsten Tagen an. Bringen Sie ja nicht noch mehr mit! Vielleicht eine heiße Breitling-Uhr, zwei 500 Euroscheine?
Mit freundlichen Grüßen...

Verlagsgruppe Kotz, Würg und Rölps
Sehr geehrte Frau Berger!
Sie hatten uns freundlicherweise mit Schreiben vom 11.1. einige Manuskripte zugeschickt. Nach Durchsicht muss ich Ihnen leider mitteilen, dass sie für eine Veröffentlichung in unserer Verlagsgruppe leider nicht in Frage kommen.
Ich halte Ihre Texte für sehr unausgegoren, nicht durchkomponiert, zu wenig ausgearbeitet.
Am interessantesten fand ich ihr Manuskript über die Amerika-Reise. Das schiene mir wirklich als Freak-Roman ausbaufähig zu sein. Allerdings sind die Zug-Abenteuer doch recht simpel dargestellt, da wird nur Wii gezockt; und irgendwelche näheren Angaben über die bereisten Länder Südamerikas wie Japan, China, Nippon fehlen völlig. So entsteht der Eindruck, dass die Autorin zu nichts anderem in der Lage ist, als zur Betätigung ihrer Hände; da der Mensch aber über reichlich Sinnesorgane verfügt, ist das ein bisschen wenig, oder?
Um einen ordentlichen Text zu verfassen, bedarf es einer außerordentlichen Disziplin und eines guten Rechtschreibprogramms, wie unserem. Arbeiten Sie daran - oder lassen Sie das Schreiben sein, es sei denn, es macht Ihnen Spaß.
Mit freundlichen Grüßen", gerade im Klo...
Als Putzmann, schaffen gehen, um die Schulden zu begleichen, leider vergebliche Leibesmüh (er hat nur eine linke Hand).
Die Verlagsgruppe machte leider Pleite, leider (haha).

Wunderrechtschreibprogramm
Kauf ich (nicht: Es steht dann nur dumm in der Ecke rum!)!

Bin ich nicht ein Wunderkind?
Ich kann meine eigene Stimme nachmachen.

Analverkehr ist nicht so mein Fall, 2
Ich poppe lieber in den Popo.

Sweet Revenge
News Vater kann nicht, er starb an Krebs (er sagte mal, ich wolle, aber könne nicht, da sieht man, wo das hin führt); Wandala sagte, die Küche sei schmutzig, dabei soff, rauchte sie, zumindest, wohl auch noch paar härtere Drogen bei, ja, wo die Liebe hin fällt; sie starb auch an Krebs.
Und Sklavia putzt zu Hause auch wie eine Wahnige, hatte letztens aufgerissene, blutende Finger, Asi-Typen als feste Freunde auch; und ein kaputtes Gebiss, tja, so kommts, wenn man zu schein-steril ist.

Newstadto
Auch ein ungewöhnlicher Wiener Namen, findest du nicht?

Eine Art von Pökeln, Gerbung, Verbalsamierung
Nen Science Fiction-Traum gehabt, mit bösen Monstern, eher denn als Außerirdische, die alle Feinde abschlachteten, verkleinerten, teilweise waren es auch Bekannte in Masken, oder Unbekannte als Bekannte maskiert, in einem großen Raum, man konnte niemandem vertrauen, die Verwandlung hätte schon begonnen, sagte eine Frau, ein Vogelwesen mit spitzem Schnabel, die mich später dann vor sich hin trieb, der war so spitz, in den Zersetzungsraum, ich konnte unter ihren Flügeln entkommen, in die Wüste, einen Talweg, da wurden menschliche Kleinkinder mit einem Kuchenmesser erschlagen, dass sie das nicht erlebten, die direkte Pökelung; aber es wurden nicht nur Menschen verfolgt, ich war einer, dann halt noch die abgemurksten Babies, die die Jäger in Händen hielten, mag sein, dass ich deren Gedanken las, aufgewacht, mit weichen Knien (einem Kleinkind wurde es gerade besorgt): Wohin?
Meine Bekannten waren größtenteils auch Vogelwesen oder andere Monstren, ich kam mir menschlich vor, guckte aber nie in den Spiegel, war aber auf der Toilette, also wohl normal, was man da so sah: Die Angst vor der Transformation, dem Angriff, schwebte im Raum vor, dann war sie da. In etwa.
Horrible und lang, normales Jugendhotelleben, nur halt all die Freaks, bevor der Marsangriff begann, nicht auf der Erde, doch, im zerstörten Dublin, Paris, Wien; die Städte waren zerstört.

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