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Sonntag, 6. November 2016

Sehr gut/Schreiben befreit/Buchhaltung/Böhmischer Schuppen

Irische Tagebücher
Jetzt habe ich meine Abstraktionsfähigkeit bei IT II spielen lassen, bedauerlich, aber was nicht (mehr) ist, ist eben nicht. Also weiter...
Doch die Line zum Lesen von Berger gefunden: Es ist nicht leicht, IT III zu entziffern, stark zeitaufwändig, deswegen leicht enervierend und schwer zu beurteilen. Am Anfang habe ich viel Blödsinn geschrieben, Schreiben befreit!
Von der Schokolade ist mir schlecht geworden...
Die gestrige Fress-Orgie kann ich mir immer mehr verzeihen, denn heute morgen war ich wieder kaputt wie Harry. Die Arbeit ging mir bedächtig von der Hand, Umsatzbericht stand erst um 12 Uhr 30, obwohl ab ca. 11 Uhr die echte Form da war; dann ab halb 3 Ermüdungserscheinungen, Unkonzentrationsfähigkeit. Deswegen beim Schreiben von Rechnungen zwei verhauen, aber bemerkt.
Bahlmann sagte mir, dass er mich bei der Prüfungsanmeldung mit sehr gut bewerten wird. Eine Note zu hoch, finde ich, obwohl das natürlich Blödsinn ist und ein Fossil aus selbstbewusstseinsarmen Zeiten, denn in Theorie bestand und bestehe ich immer auf Einsen, wenn ich sie möglicherweise verdient habe, z. B. letztes Jahr in Wirtschaftslehre; aber eine so hohe praktische Bewertung ist doch ein kleiner Schock. Wenn ich mich nicht täusche, hat mir der Janski etwas von gut bei der Küchenarbeitsbewertung erzählt; Service, weiß ich von nichts, aber zumindest befriedigend wird es da auch geben; das ergibt eine Praxis-Vornote von glatt 2, und ich rechne bei der Praktischen Prüfung mit 4, Theorie 2, glatt 3; also zu große Vorschusslorbeeren, andererseits urteilte ich einmal selbst, dass ich realistisch betrachtet der beste Auszubildende des BS-Hotels meiner Schulklasse sei, theoretisch wie praktisch. Mal abwarten, leichte Selbstzweifel gibt es.