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Montag, 8. Mai 2017

"Die Verschwiegene"/Komödie, nichts zu lachen/Sex-Maniacs/Demenz

"Die Verschwiegene"
Frankreich, 1990: Dass Catherine früher Prostituierte war, dazu gezwungen wurde, nimmt man Judith Henry eigentlich nicht ab, halt ich für übertrieben.
Die Freundin des Schriftstellers Antoine hat den verlassen, Exfreundin nun; als sie ihn verließ noch nicht, erst danach; er beschließt, die nächste Frau, die ihm unterkommt, zu verführen, dies in einem Buch zu berichten, halt Catherine; er verliebt sich in die, sie sich in ihn, der schwule Verleger händigt Catherine das Manuskript aus, sie liest es, verlässt Antoine ungehört, beim Urlaub auf dem Lande, bei ihrer Mutter oder so, der fährt ihr nicht nach, sie zurück zu erobern; lt. Programmzeitschrift eine "subtile Liebeskomödie" von Christian Vincent, sein Regiedebüt; zu lachen gabs da wenig, also könnte es eine erfolgreiche Komödie gewesen sein; er war auch zu alt für sie: "Bitte, Catherine, komm wieder." "Mach ich nicht." Ab in die Provençe: "Scheiße, jetzt stieg ich in den falschen Zug", ein Zugfilm auch, fast, Umkehr; sie ist nach Paris zurückgefahren, Bibliothekarin, nein, das bleibst du nicht; Bewerbung für sie, beim TV; zu still, Catherine sei zu still: "Lass mich machen, was ich will, und ich will sie, du hast die Verbindungen, hast das Ende ja auch verbockt, oder nicht, Tunte, aus Eifersucht, bestimmt! Nicht?" "Ja, tut mir Leid, -ich bring sie unter. Scheiß Verbindungen!"
Catherine reagierte auf die Einladung zu Probeaufnahmen positiv, konnte sich schließlich denken, auf wen das zurückzuführen war, egal, so leicht sollte er es nicht haben, nicht so billig, und was sprach gegen das Fernsehen, eigentlich nichts, war es nicht schon immer ein Traum von ihr gewesen, wohl ja. Er sollte leiden, andererseits hatte sie Angst vor der nächsten Begegnung, das wäre dann die erste nach 2 Monaten, etwas hatte sie für ihn schon noch über, war es nicht sie gewesen, die von Wechsel sprach, dem Verzeihen, nein, zu flexibel war sie hier nicht gewesen.
Ich hasse diese literarische Scheiße, treffe aber wohl den Ton, Variationen.

Sexmaniacs
Jetzt gibts sogar in ner stockkonservativen Zeitung wie dem Homo-Blatt nen "Ausbildungsreport".

Oh, deine Intelligenz ist so groß, dass du Vater wurdest!
Wie hast du das nur erdacht (wohl meine Sicht), gemacht?

Schöner leben mit Demenz
Einfach alles vergessen.

Bei der Steife meines Schwanzes
Ich schwöre...

Sehr witzig, traurig, was weiß ich?
2007 war vielleicht so gut gar nicht, aber ich kaufte mir da die erste Mikrostereoanlage mit Doppelcassettendeck, davor besaß ich nur nen Plattenspieler, geschenkten CD-Player, Uraltplatten, als Radioersatz nen Radiowecker; Tapedeck, Verstärker und so waren kaputt, sind es immer noch, bei mir zu ersteigern, für nen guten Zweck: Puffgang von mir oder so (Callgirl, das vorbeischaut).

Alles gülden, alles gut
Diese Werbebotschaftenwelt ist genauso verkehrt wie die Kriseninflationsangst: Als Arbeitgeber würde ich Winnie auch nicht einstellen, man kann doch nicht immer nur an Urlaub, Reisen, Freizeit denken, und Leistung bringen: nothing (totales Freizeitverhalten, ohne was erbracht zu haben, wenig, bisher!)!

Wie Udo Lindenberg, so ging es mir
Zumindest ausdrucksmäßig: Von flotten Dreiern geträumt, keinen Einer beherrscht.

Deborah-Anruf
"Hallo, hier Josie Lajr, bist du da, Deborah, darf ich dich mal fragen, mit mir auszugehen, hast du nichts dagegen?" "Herr Berger? Warum eigentlich nicht, in Wr. Neustadt, Wien, Wels am Traunfluss, wann?" "Du kannst alleine kommen, mit Freund, Kind. -Wien wär mir am liebsten, und zwar heute!?" "Ja, ich freu mich, wo sollen wir uns treffen, wann, soll ich mit dem Auto kommen, der Bahn?" "Bei mir, weißt du noch, wo das ist? Nein, besser am Südeingang des Westbahnhofes, vor der Bratwurstbude." "19 Uhr 20, okay, ich komme." Ganz schön romantisch. Dabei wollte ich Debbie nur sprechen, ab: "Hallo. Mamma mia, siehst du gut aus, -echt wiedererkannt." "Ja, es sind 5 Jahre, dass wir uns nicht sahen, wie deine damalige Jungmannschaft." "Das hast du wieder gut gesagt, stimmt, kein Gramm mehr, du, ich schon, gehen wir in die Eisdiele." "Und in welchen Film?" "Iron-Man 3 D, mit Gwyneth Paltrow, der schönsten Frau der Welt, dir. Okay?" "Machen wir." Groß labbern konnten wir nicht, hielten auf dem Weg zum Neubaugürtel Händchen, ich fass es nicht: "Ich bin Single, habe keine Kinder." Der Film war noch nicht rum, bevor wir uns küssten, Mensch, hatte ich ein Rohr. Ich brachte Debbie zum Bahnhof, nicht zu mir, erzählte ihr von Pulp, "Disco 2000", dass die Heldin auch Deborah heiße, wie sie; Beziehungsbeginn, dann hin zu ihr, es wunderte mich etwas, dass sie noch bei ihren Eltern wohnte, aber ich ja auch noch mit Winnie zusammen; sie wohnte schon mal mit ihrem Exstudenten zusammen, aber sei immer noch nicht fertig, sie nahm das Studium wieder auf, nach ihrem Berufsabschluss, wir können uns dann ja an der Uni sehen, wie ich. Dann schliefen wir bei ihr zusammen, sie war echt laut, ich musste ihr den Mund zusammenhalten, poh, dann erzählte sie mir was von keiner Antibabypille, da zog ich ihn gerade noch vor dem Kommen raus, meinen Schwanz, wir pennten; die Eltern beim Frühstück meinten dann, dass wir laut gewesen seien: "Ich nicht!" Deborah errötete leicht, sei ja nicht schlimm, Glück gut, frische Verliebtheit, wie lange wir uns kennen würden, fast 6 Jahre, so lange; dann brachte mich Debbie zum Bahnhof, mit Küssen und Kuscheln, passen wir denn dauerhaft zusammen, bei dem Altersunterschied? Ja.