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Donnerstag, 17. Mai 2018

Mann mit Frau/Frau mit Mann/Lolitas/Lottogewinn/Präsenzdient


Papst
"Wie gehtz ihrer Frau?"

Nonne
"Wie gehtz ihrem Mann?"

Und wo bleibt die Nagelei
Einen Nagel schon habe...

Naiver Lottogewinn
Selten zuvor fiel es mir so stark auf, wie selbstverliebt ich bin, wie jetzt, nachdem ich mir eben einen runter geholt habe und meinen Samen voll Wonne schlürfte. Aber jetzt zum Schreibthema: Bei Winona komme ich irgendwie nicht weiter, also stelle ich mir jetzt vor, wie es wäre, wenn ich 6 Richtige im Lotto erzielen würde. Ich würde mir und meinen Eltern ein Haus bauen, zumindest aber eines zum Vermieten an andere Leute. Meine Schwester bekäme eine Wohnungseinrichtung und die Möglichkeit zum Matura-Nachholen und Studieren. Wagen (mehrere) und teure Wohnausstattung mit Swimming-Pool wären auch drin. Natürlich auch ein Urlaub, auch für die Atlantides. Nie mehr malochen, vielleicht Disco oder Kneipe eröffnen, jedenfalls mal selbstständig werden.
Konkretere und differenziertere Wünsche habe ich nicht. Einiges davon gehört auch ohne Lottogewinn zu meinen privaten Wünschen, -und eine Frau! Jetzt habe ich jedenfalls vor, in eine Disco zu fahren, Frauen anmachen; die Lottoziehung schaue ich mir nicht an, weil ich sie grässlich finde, schon nach der zweiten Zahl weiß man, dass man nicht mehr groß gewinnen kann. Was sind denn schon 5 Richtige, auch mit Zusatzzahl, finanziell besehen? Nichts!
Ich ziehe mich schön an, will die besseren Wiener Läden besuchen, wenn der Mut mich nicht verlässt. Die Straßenbahn ist einigermaßen voll, plötzlicher Wintereinbruch, Wien bleibt nicht verschont, es ist saukalt; ich gehe ins BH-Lokal (Bauer Homistlaw). Nichts los, wen wunderts, so kurz vor Neujahr. Eine sich langweilende Asiatin, aber geil, törnt mich an, ich fasse nicht den Mut sie anzumachen, wäre sie allein, dann doch, aber mit zwei anderen Frauen, Scheiße. Ich wechsele den Laden. LHC, "Lonely Hearts-Club", Muffe reinzugehen, aber was kann mich denn schon belasten, am Eingang steht eine supertolle Frau, -sie verstärkt meinen Mut, ich gehe rein, viel los, ich trinke etwas, haue ab, die letzte Straßenbahn und so. Zu Hause fresse ich erstmal etwas, Lottoschein schon nachgeguckt, nee, dann eben jetzt, meine Fresse, in den ersten 4 Feldern kein Treffer, die Chancen steigen (da ich in den 8 Feldern immer 48 verschiedene Zahlen ankreuze), Feld fünf: ebenfalls nichts, Feld sechs: keine Zahl stimmt überein, Feld sieben, -Feld acht, mein Gott, da sind sie ja, die richtigen sechs der sieben fehlenden Zahlen, ich habe sechs Richtige, 6 Richtige in meinem letzten, achten Feld! Sag ich es jemandem, nein, erstmal abwarten, ich braue mir nen Kaffee. Na ja, viel verändert sich nicht gerade, im ersten Moment, so, den Schein an mich reißen, bloß nichts falsch machen, noch einmal die Zahlen überprüfen, sie stimmen, -dann kann ich ja morgen in den Puff fahren. Wie viel wird's wohl geben, 10 Millionen, oder weniger, hoffentlich nicht nur 1-2 Millionen Schilling. Wär schade. Was mache ich jetzt, erstmal eine rauchen und dann poofen gehen. Sonntag abwarten, schon überlegen, was ich mit dem Gewinn mache. Erstmal abwarten, wie viel es gibt. Ich und sechs Richtige. Hahaha.
3,45 Millionen. Lächerlich. Großes Teilen wird dabei nicht herausspringen. So, jetzt muss ich arrangieren, dass ich alleine bin, wenn der Lotto-Fritze kommt. Aber wie, na, abwarten. Der Alte hat Mittagsschicht, ein zusätzlicher Negativfaktor. Abwarten, ich wüsste nicht, wie ich mir freie Bahn schaffen könnte.
Donnerstag, der Idiot war da, Eltern nicht, mein Bruder Advokato merkte nichts. Ströchel mit Blumen und so. Den Scheck habe ich jedenfalls. Dennoch wäre ich lieber Multi-Millionär. Geld aufs Sparbuch überwiesen, nur ich kann abheben, mit Codewort (hoffentlich vergess ich's nicht) und so, Unterschrift, -Testament gemacht, man kann ja nie wissen. Mein Urlaub ist fast zu Ende, Muffe irgendwohin zu fliegen, der Pd ruft, denen verrat ich auch nichts. Jetzt erstmal cool bleiben. Samstag kommt Neustadto zu Besuch nach Wien, ne Nummer im Puff kann ich ja ausgeben, falls das Frauen anmachen in der City nicht klappt. Lottospielen nicht vergessen, man weiß ja nie.
Freitag, Neustadto ist da, wir ziehen ins OKE (Ottakringer Eck), eine relative Stammkneipe im Heiligenstädter Einkaufscentrum (HEC). Ich ballere mir einen. Dösig, wo ich doch nichts abkann. Die blonden Schnallen, die auch immer im OKE rum lungern, wenn wir da sind, werden mal wieder nicht angemacht; obwohl wir jedes Mal auf sie abfahren, auch über sie tuscheln, in einer ganz bestimmten Richtung, versteht sich, die der Geilheit, haben wir uns noch nie getraut, sie anzumachen, die schönen Willys.
Ich habe schon wieder keine allzu große Lust weiter zu vegetieren, aber ich bin besoffen, ab nach Hause, ab ins Bett.
Frühstück am Sonnabend, mir ist schlecht, Kaffee bringt mich wieder hoch, ich überrede meinen Vater, mich nach Wien zu einem An- und Verkaufsgeschäft zu fahren, stoße alle SF-Romane und fast alle Comics ab, wurde auch langsam Zeit. Bin ja gespannt, ob Mutter tatsächlich ne Heiratsanzeige für mich aufsetzt, sie faselte etwas davon. Sie hat ja recht, viele Frauen habe ich ja auch noch nicht nach Hause geschleppt. Wen wundert's? Jetzt gehe ich erst nochmal ne Stunde pennen.
Immerhin rauche ich wieder Filter, nicht mehr Tabak: Reichtum hat auch Vorteile. Ich bin ja gespannt, wie der heutige Abend verlaufen wird. Jedenfalls gehe ich nicht ins OKE, auch nicht in die Pommes-Bude, in der wir schon öfter waren, weil es dort Geldspielautomaten und Flipper gibt. City ist in. Marry kommt nicht mit, ehrlich gesagt, er soll seine Italienerin, die Clio, befriedigen, -der Holzkopf will sie ja heiraten. Nichts gegen Ausländerinnen, aber Frauen mit "Nur-Figur" kann man vergessen: Andererseits hat Marry auch nicht allzu viel im Kopf. Besäuft sich übrigens verdächtig oft, seit er die Perle hat, wem es Spaß macht? Aber so stelle ich mir Liebe auch jetzt, am Montag Nachmittag, nicht vor. Wenn ich da an meine Winona-Fantasterei denke, himmlisch, ich meine genial. Was wäre eigentlich noch zu berichten? Ach ja, immer noch habe ich kein' allzu großen Plan vom Präsenzdienst (ausnahmsweise ausgeschrieben!). Mit Frauen läuft z.Z. nichts, aber letzten Montag war ich in einem Pornofilm drin, geil, aber ohne Handlung. Dabei einen Pornoroman gekriegt, was ich in der Zwischenzeit weidlich am Schwanz gemerkt und auch ausgespritzt habe. Was letzten Samstag Abend los war, spare ich vorläufig aus und berichte erstmal über den heutigen Tag.
Nachdem ich wieder etwas Geld getankt hatte, fuhr ich in die City, nichts los, ab zum Psychiater, ins PKH zur Baumgartner Höhe, ein EEG machen lassen, Elektro-Enzephalogramm, Gehirnstrommessung; und PKH heißt Psychiatrisches Krankenhaus, fast LKH, was in "Zeit für 2011" Lebkuchenherzen heißen wird, also Leute: "Zeit für 2011" kaufen, lesen oder verschenken, jedenfalls kaufen! Von wegen Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen und so: Ich wurde vorletztes Jahr, im August, von zwei britischen Soldaten überfallen, eingemacht, Gehirnerschütterung, Fingerbruch, jetzt habe ich einen steifen Finger, den Ringfinger der rechten Hand, litt danach unter Verfolgungswahn etc., war jedenfalls ganz schön "Psycho", stellte deshalb beim Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen einen Antrag nach dem VOG, Verbrechensopfergesetz, deswegen auch das EEG, jetzt wissen wir ja mittlerweile alle, was das heißt, wenn nicht, siehe weiter oben, -ich wollte eigentlich s.o. schreiben, aber das hätte ja nur zu weiterer Verwirrung geführt, auf jeden Fall: Ich bin auch psychisch gesund, kaum zu glauben, dennoch wahr!
Danach fuhr ich zurück in die City, kaufte mir ne anständige Hose und ging ins US (Upstairs). Keine Frau solo, Scheiße. Soll ich ins Pornokino, nee, habe mich schon beim letzten Mal gelangweilt, außer bei den Orgasmen, versteht sich. Ein paar Briten tauchen auf, mein Britenkomplex von wegen Überfall und so tritt wieder auf, jedenfalls verunsichern sie mich; soll ich nach Hause fahren? Geld macht glücklich, aber es beruhigt nicht. Soll ich den Führerschein anfangen? Aber wo, in Heimkauen oder Wien, nein, lassen wir lieber stecken, über den letzten Reinfall bin ich noch nicht hinweg. Der Pd ruft, ich habe schon Muffe, von wegen Unfall erleiden, Kotzschwein und ähnlicher Sachen. Aber den Lottogewinn verrate ich nicht, sonst wollen alle was abhaben, ich rede von ihm nur noch als Sieg. Scheiß Rauch, ob ich es wohl jemals schaffe, das Rauchen aufzugeben, vermutlich erst mit Lungenkrebs, oder Raucherbein, ach ja, ich müsste mich mal auf Lungenzustand und Magenkrebs untersuchen lassen. Soll ich dafür ne private Krankenversicherung abschließen, aber es dauert auch dabei lange, bis ich in den Genuss einer Vorsorgeuntersuchung komme, andererseits ist ne Untersuchung gegen Bares sauteuer, so viel habe ich auch nicht; ich sollte es mal beim Bund versuchen, schließlich muss ich ja auf meine Gesundheit Rücksicht nehmen, lt. Pd-Satzung oder wie das heißt, also, stopp, ne astreine Perle kommt, sie ist allein, hm, wie mache ich sie an, immerhin setzt sie sich neben mich, allerdings nur deshalb, weil da ein Hocker frei ist, -über meine Wirkung auf Frauen gebe ich mich keinen Illusionen hin. Man heißt ja schließlich nicht King Neustadto I, hoffe, die richtige Nummer, so genau weiß man das ja nicht. Also, ich will die Perle, bleiben wir bei "Perle", vielleicht ein gutes Omen, anmachen. Ich bin beim "Wie" stehen geblieben: Sie haut mich wegen Feuer an, na also, jetzt am Ball bleiben: "Bitte schön, junge Frau". Dämlich, nicht wahr, Reichtum schützt vor Torheit nicht. Der erste, totale Versager dieses Jahres, will mir scheinen, wie soll das bloß weitergehen? "Danke", ach ja: "Ich heiße übrigens Jocel..., ich meine Lajr!" Schweigen, wenigstens erröte ich nicht, was soll mich schon belasten. Muschmann, vielleicht das, erstmal ne Schwarze Hand, doch Tabak, Abwechslung tut Not, außerdem schmecken Zigaretten mir augenblicklich sowieso nicht, also ist auch das egal. Vielleicht sollte ich Cornelia besuchen, sie davon überzeugen, dass sie ihre flotte Zunge mal an meinem Schwanz ausprobiert, -nee, Scheiße, da sitzt eine Perle neben mir und ich denke an Cornelia: Obwohl ich seit Jahr und Tag auf Cornelia scharf bin, kam ich noch nicht zum Zuge, und wenn ich sie nicht vergewohltätige, wird das auch in Ewigkeit, Amen, nie passieren, vor allem, weil ich sie hässlich finde. Hoffentlich haut die Grille neben mir bald ab, ich will was anmachen, der Kellner mustert mich auch schon mit merkwürdigem Blicke, ist er schwul? Toilette besuchen, komme gerade von der Toilette wieder, da haut die Schnalle ab, schaut mich noch einmal lüstern an, ich erröte doch noch. Neue Perle, größeres Glück, zumindest aber größeres Können beweisen, noch ist allerdings keine da. Raucherhusten, erstmal Zigaretten ziehen, kein Kleingeld, schlimm, schlimm, ich packe es doch noch, das mit den Frauen, hoffe ich zumindest. Das Leben ist beschissen, was nützt einem das Geld. Geld macht glücklich, erstmal eine Tasse Kaffee, habe Hunger, gehe in ein Kaufhaus-Restaurant, das meistbesuchte der Stadt, keine Plätze "frei", keine Mädels, die auf Schwänze warten, d.h. solo an einem Tisch sitzen, gähnende Leere; die Serviererinnen törnen mich an, nach dem Essen wieder ins US, soll ich die fette Kellnerin anmachen? Wie, schlimmes Wort, wozu brauche ich eigentlich Frauen, ich habe schließlich meine Hand, ach ja, ich will Kinder machen, aber welcher Frau, die sind doch alle gleich, alle wollen das Eine, geiles Volk, dabei gibts in jedem Laden Schlangengurken, frisch importiert oder auch österreichische Eigenproduktion. Da kommen wieder zwei Mädelz, soll ich mich rüber setzen? Kein Bock, lass mal stecken, Zeit nach Hause zu fahren, die Kiste ruft, nichts Sinnvolles, was solls. Vielleicht noch eine Schachpartie, nee, Advokato muss morgen früh zur Schule, Kiste bis zum Vergasen, na sagen wir bis die Nachtwerbung beginnt. Ein sinniger Tag ist vergangen, ja, ich bin schon glücklich, eine Blueberry-Story noch rein zocken, -wenn ich spät schlafen gehe, wache ich wenigstens spät auf, und brauche wenigstens nicht zu viel Zeit zu verstreunen; man hat es schon schwer, jedenfalls nach dem Präsenzdienst maloche ich kein Stück mehr, höchstens die Kündigungsfrist erfüll ich noch, sonst verklagen die mich noch und sowas tut mir weh. Ich habe keine große Lust, allzu vielen Lobbies beizutreten, was sein muss, muss sein, mehr nicht. Zeit totschlagen, diese Kunst beherrsche ich ja eigentlich recht gut, aber: Nobody's perfect, but me, zumindest fast perfect, um beim Englischschreiben zu bleiben; das soll heißen, dass ich im Zeit totschlagen fast perfekt bin, nicht etwa im Frauen aufreißen. Jetzt aber pennen, morgen, Dienstag, wird auch noch ein schwerer Tag, schwer zu vertrödeln. Eigentlich müsste ich mir ja irgendetwas einfallen lassen, von wegen mich selbstständig machen und so, aber ich habe noch nicht einmal Bock, mir ne eigene Bude zu nehmen. Wäre, solange ich beim Bund bin, auch Blödsinn; und insofern Mutter mein Manuskripte nicht wegschmeißt, kann mich sowieso nichts schocken.