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Donnerstag, 3. Mai 2018

Alpenklinik/Kältewelle/Eiswärmer/Krähender Wasserhahn/Obscure/Erfüllte Stunden (der Neid ist da)/Gute Ideen


Schwanzwaldklinik
Da werden Männer spritzig, die es bisher noch nicht waren: Eunuchen.

Kältewelle rollt an
Und ich onaniere, fast witzig!

Kältewelle in Europa
Aber ich lasse mir das Wichsen nicht verbieten.

Was für ein Held
In acht Jahren um die Welt (Jules Verne schaffte das noch in 80 Tagen)...

XXL-Schwanz gesucht
Geht auch XXS?

Kleingeist
Das trifft auf Winnie echt zu.
Bei New z.B. auch, der ein Ausgabeliste-Programm entworfen hat, nur hält sich Erionna, die Verdienerin, an die Computervorgaben nicht, na ja, dafür versucht er es immer wieder, statt zu arbeiten, mehr Geld zu erzeugen (das ist die Kleinkrämerei dabei).

Krähender Hahn
Krähenwunder: Wauwau.

"Noch mehr als alles andere
Der Autor des Wichsens!"
Von wem ist hier die Rede? *Lach*.

Voll obskur bei mir
Vögeln ohne Gummi; oder überhaupt vögeln: noch obskurer...

Forellenfilet Stroganoff
Ich find das witzig.

Schusters Leiden
Bleib bei deinem Rappen, wenn du einen hast; ansonsten bleibe der Leiste treu, was auch immer das ist, was ultra Geiles?

Die beiden Räuber sprachen Hochdeutsch
Wirklich ein Wunder!

Etwas verkrampft
Herr Alfalla versucht zu krampfhaft seine Jungmannschaft loszuwerden!
Vielleicht sollte er mal in den Puff gehen?
Oder seine Ehefrau probieren? Gute Idee.

Echt nicht
Onanistisch besehen war ich kein 11er Jungmann (1000 mal, knapp da drunter).

Pabst von Orkum
Und mit wem wichst du?

Und es werden immer mehr
Verwichste Stunden...

Gefahr des Todes
Er lauert überall, in der Steckdose (beim Lecken).

Schwanz ab, Schwanz ab!
Ich weiß eh nicht, wofür ich ihn hab (zum Wichsen).

Mach wat!
Ich habe doch schon zweimal onaniert!

So viel Ahnung hab ich vom Sex
Ich schwänger immer die Hintern.

Dorfschullehrer Torzat und so
Bei Kafka diese ja auch oftmals vorkommen, bedauerte er, dass er nicht auf Lehramt studierte, Deutsch (da wären Optionen des Schreibens mehr gegeben gewesen, denn als Jurist)?
Zumindest kann er sich das eingebildet haben; oder es waren Verarbeitungen der Schulerlebnisse, indirekte, wie früher bei mir; und ich wäre ja auch gerne Lehrer geworden, geht aber wohl nicht mehr, träume von einer Ehrendoktorwürde nach der Pension, Altenstudium; ja, ich bin noch eingeschrieben, habe aber vieles andere im Sinn: Pornos, Blu-Rays, DVD's, Filme, Mädchen und Frauen (auf die ich mich nicht rauf traue); ja sogar eine Haarfärbung nicht auf die Reihe kriege, viele Boys fahren auf mich ab, ich hass das, unvorstellbar (die nächste Frau so nah wie der Mars, die Venus, Parallelkontinua eher).

Nicht nur etwas für Katholiken
Ficken.
Ich bin evangelisch.

"Iss dein Eis, sonst wird es noch kalt."
Oder warm.
Wie du.

Blinder gesund
Bis auf Krebs, Schweißfüße, Aids und die Pocken! Und sehen kann er auch noch nicht...

Taube
Frisch aus dem Ofen...

Tauber gesund
Nur hören kann er noch nicht (vorher war er kerngesund).

Und nun ist sie tot
Ihre einzige Hauptrolle spielte sie in dem Film: "Ich habe Aids".
Im Endstadium.

"Daddy, Daddy, fick mich!"
Leider ist er tot.

Eva
Aus Adams Rippe geschnitten; und dann betrieben sie Inzucht: "Bist du mir treu, Adam?" "Ja, was sollte ich sonst machen?" Wichsen.

Luisa-Date
68 kg, 171 cm, Fleischesserin; Treff um 20 Uhr im Peek & Cloppenburg-Haupteingang: "Es gibt nur einen." L. will nen schwarzen Blazer und ein kremsamenfarbenes Hemd an haben (sonst nichts).

Für eine feste Beziehung!
Ich würde auch ganz gerne auf ne Nymphomanin treffen.

Die Reden der Frösche
"Krah, krah": Der Frosch kommt wieder.

Beim Pychater
"Ich höre Stimmen." "Wann?" "Wenn ich rede." Und nicht nur eine.

Ich bekomme einfach keinen Job mehr als Taxifahrer
Als Doppeltarmamputierter ohne Beine und ohne Führerschein.

Hollywood, ich komme
Schlecht wärs ja nicht.
Als Bettler am Straßenrande.

Berber, verlasst eure Wohnungen
Werdet obdachlos!

Kein Eistee
Koch mir eiskalten Kaffee.

Neuneinhalb Stunden Sex
Das ist wirklich ein guter Joke.

Freitag, 14. April 2017

Strippoker am Traualtar/Ansteckende Krankheit/U-Boot Titanic/Mutter/Meineid/Amnestie/Freundin/Walter Jens

Wie
Wie kommuniziert eigentlich eine nepalesische Griechin, die taubstumm ist, mit ihrem Englischlehrer, der blind ist?

Denke positiv!
Wie die Titanic: "Ich bin unsinkbar."

Eisberg, der Titanic zweiter Gedanke
"Ach, doch nicht!"

Mr. Small
"Sie sind doch gar nicht so klein?" "Ich nicht. -Aber hast du schon mal in meiner Unterhose nachgeguckt, Girl, nein, dann mach es?" "Poh, ein Riese." "Ja, ich spiele ab und zu Strippoker, lerne das Bluffen."

"Hast du überhaupt schon mal gefickt?
Mutter!"

World-Wonder-Penis
Und beinahe 12 cm groß, ausgefahren, die Riesenlatte.

Geld ist nicht alles
Her damit!

"Ich schwöre!"
"Weswegen sind Sie noch einmal vorbestraft, Meineid?"

"Ich schwöre, beim Leben meiner Mutter!"
"Die ist doch tot."
Ach so.

Überbleibsel vom letzten Geschlechtsverkehr
Amnesie; ich kann mich an ihn nicht mehr erinnern.

Amnesie
Überbleibsel vom letzten Geschlechtsverkehr; ich kann mich an ihn nicht mehr erinnern.

Was hat 87 Füße und kann fliegen?
Ein Tausendfüßler mit Fußausfall, der Red Bull trank (verleiht Flügel).

Nicht so dement
Nach 50 Jahren Ehe hat Walter Jens immerhin noch seine Frau erkannt (das gelingt nicht vielen; wer ist schon so lange verheiratet?).
Nun tot, bereits seit 2013.

Lungen-Schwindsucht-Husten/Asipenner
Kafka hat bestimmt andere angesteckt, auch wenn nicht absichtlich.

Wozu ist ne Freundin da?
Zum Wichsen, ist doch klar.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Kafka in der Handschrift/Kiras Vater/Mann ohne Nerven/Intercity-Abenteuer/Mein Salzburg/Präsenzdienst

Ein heiliges Buch
Ich habe mich zwischendurch am ”Schloss“ versucht, es angefickt.
Im Original ein anderer Historien-Roman...
Die Bibel.

Kiras Vater
Nicht sicher bin, ob es den noch gibt (in welcher Form auch immer)?
Verflüssigt, aufgelöst, verscharrt, abgeknallt.

"Dichter über ihre Dichtungen" beendet
Bewertung: 2 minus, da Kafkas Sprache teilweise schwer verständlich ist, außerdem mir des Öfteren der Zusammenhang, Bezug zu manchen aufgeführten Werken fehlt. Es handelt sich sicherlich um ein Kafka-Studium-Buch für Kenner; angeblich enthält es alle Aussagen Kafkas zu den eigenen Schriften, -was ich bezweifele.
Die Aussagen Kafkas sind von den Herausgebern, E. Heller und J. Beug, aus dem Zusammenhang der Erzählungen, Tagebücher, Briefe Kafkas und Erinnerungen Max Brods und Gustav Janouchs gerissen worden, entnommen.
Bestimmte Passagen mehrmals gelesen (für Kafka braucht man schon ein gewisses Händchen, geistiges Fingerspitzengefühl).
Nicht unbedingt empfehlenswert...

Mein Salzburg
"150, ihr Muschis!" Ich sitze im Intercity nach Wien, wo ich auch hin will, von Eisenstadt aus. Mal gucken, was die Frauen so in den Zügen machen, besonders die geilen. Und siehe, da sitzt die Personifikation derselben, mit Brille, wie sexy, ganz in Schwarz, obwohl sie sich scheiden ließ und das Leben auslebt, nicht etwa Witwe ist; z.Z. arbeite sie nicht, sagt sie. Jedenfalls hat sie in Eisenstadt ein Herr zum Zug gebracht, bestimmt ein schwuler Bock. Im Abteil ist es kalt, wie mache ich die Grille bis Wien an, dass sie mir zumindest einen runter holt? Sie sagt, sie sei Ärztin, immerhin, dann kann sie mich ja in Salzburg für ein paar Tage vom Präsenzdienst krank schreiben; ich muss sie konkret fragen, ob sie mir Asyl gewährt; sie würde es machen, für ein paar Tage; hoffentlich schreibt sie mich krank; sie könne es nicht, sagt sie, sie mache zurzeit Urlaub, aber sie kenne nen praktischen Arzt, der würde das erledigen. Jetzt nur noch das Problem mit der Knete lösen, ich habe ganze 700 Eier dabei, Schillinge. Wien rückt näher, sehr nahe, ca. 5 Minuten nah, ich sprech die Ärztin darauf an, sie fragt mich, ob ich gut im Bett sei, ich erröte leicht, sage aber Ja; sie sagt, ich könne sie ja besuchen, in Salzburg, hinterlässt mir ihre Visitenkarte, Scheiße; ich steige aus, Wien Südbahnhof, voller Schwuler, wie immer, ich gehe in ein Sexkino, für 550,- ÖS, hole mir zwei runter, gerade noch Geld für die Straßenbahn, ich friere, kalter Januar, ich muss bald wieder zum Bund, nach Heimkauen, nach dem Weekend. Hoch lebe er, ich meine den Präsenzdienst, Gott sei Dank nur noch 150, nur? Scheiße!
Die Salzburgerin, ich ruf sie an, frage, ob ich nächstes Wochenende kommen könne, spritz, es geht, meint sie, spritz, ob ich nicht ein paar stramme Schwänze mitbringen könne, nach Salzburg, für sie und ihre Schwester; sie heißt übrigens Inge, mal gucken, sage ich, spritz, spritz; nee, ne, ich fahre alleine runter, früher ginge es nicht.
Ich hoffe, dass die nächste Freitagnacht abgehen wird.
Also auf nach Salzburg, es ist nämlich Freitag, im Zug, ich bin müde, aber diese nette Zeitgenossin ruft, ja, über 300 Kilometer hinweg höre ich Inge, ihr Stöhnen. Ich komme, ich komme wirklich, sei beruhigt, ich komme zwar allein, aber ein Schwanz ist besser als keiner. Vielleicht kann ich im Zug auch wieder Frauen anmachen, mal sehn?
An und für sich bin ich heute sehr komplexbehaftet und auch zu nichts Vernünftigem zu gebrauchen, vielleicht ficken, trotzdem steige ich in Wien um, in den IC, zweiter Klasse, versteht sich, ich bin ja nicht Krösus; ich armes Schwein bin ja echt zu bedauern. So, jetzt noch ein vorteilhaftes Abteil gesucht. Der Zug ist voll, ganz hinten soll noch was frei sein, ich mach mich hinne, ah, eine Grille solo, Scheiße, reservierte Plätze, aber siehe da, zwei Frauen allein, soll ich die besteigen, erstmal vormerken, vielleicht kommts noch günstiger, 3 Männer mit ner Frau, sie ficken; ein Greis, leeres Abteil, ja, gibts denn so etwas, gibts, ja, Waggon-, Zugende; ich kehre um, erstmal eine rauchen. Die beiden Frauen, immer noch allein: "Ist hier noch ein Platz frei? Danke." Ich setze mich, Blueberry-Box gezückt, erstmal wat lesen. Sie scheinen sich nicht zu kennen, schlechte Karten, ich lese, täusch ich mich oder guckt mich die eine geil an, na ja, abwarten. Die Apachen greifen an, ja, hart wie Blueberry müsste man sein, erstmal eine rauchen, eine Camel; ich muss langsam wat essen, habe Hunger, frage, ob eine von den Mädels aufs Blueberry aufpassen könne, gehe in den Speisewagen, sauteuer, esse was, trinke zwei Kännchen Kaffee, Wahnsinn, wer soll das bezahlen? Was soll man sonst machen, Montag zum Wecken muss ich in der Kaserne sein, Zeit genug, relativ; ich gehe aufs Klo, dann zum Abteil zurück, das Blueberry noch da, die Girls nicht mehr, ach ja, wir hielten ja mal, sie werden wohl ausgestiegen sein, nicht in St. Pölten, in Amstetten, glaube ich, soll ich mir nen runter holen? Wen interessierts, mich jedenfalls nicht, ich lege mich pennen; der Kaffee wirkt, ich kann nicht schlafen, Opa und Oma kommen rein, Scheiße, sie fangen an zu lallen, Homoscheiß, ich gehe in das immer noch leere Abteil, aha, keine Heizung, deshalb leer, gehe weiter nach vorne, Abteil mit 3 Mädchen, geil, hoffentlich steigen die nicht auch bald aus, ich setze mich, ne Camel, die lallen auch nur Blödsinn, wo bin ich denn hier? 17 bis 19, schätze ich, zwei gut entwickelt, bei mir regt sich leicht was, mein Arm, die poppen, das wär was, mal versuchen, Zigarette anbieten, zwei nehmen an, eine ist Nichtraucherin, sagt sie; scheiß Schnalle, Nichtraucher müsste man sein!
Leider qualme ich wie ein Schlot, kein Rohr; immer noch, denn die zuletzt geschilderten Ereignisse liegen schon einige Tage zurück, ne gute Woche, und die Frauen gehen mir auch immer mehr auf den Geist, besonders die aus der Perle Österreichs, Salzburg, von der Perle Wiens ganz zu schweigen, d.h. ich bekam sie nicht rum. Gestern war ich deswegen verschärft besoffen, verletzter Stolz, Auswirkungen spüre ich noch immer, außerdem heute auch schon getrunken, nur etwas. So, ich war bei den drei Schnallen im Intercity stehen geblieben, hatte noch keinen stehen, wir rauchten, ich spürte meine Lunge, hatte keinen Plan, wie die Frauen anmachen, ausnahmsweise mal. Eine war Brillenträgerin, sah allerdings am besten aus, aber ich habe mir vorgenommen gehabt, wenn Anmache, dann nicht Brille; denn den Fehler hatte ich schon zu oft gemacht, von wegen Brille und Polinnen und so, und dass sie sich leichter betatschen ließen, breit machen. Also, wie mache ich die beiden Frauen ohne Brille an, fragte ich mich, eine, die Corinna, glaube ich, hatte einen schönen Rock an, schön kurz, vor allem wenn sie ihre Beine über den Knien kreuzte; leicht aufgegeilt holte ich mir erstmal ein Bier: Hopfen und Malz erleichtern die Balz (stammt nicht von mir, der Spruch, von wem, weiß ich nicht). Ich war trotz des Spruches und Bieres planlos, total planlos, wie meinen Samen loswerden. An der nächsten Station stieg ein Ausländer ein, Türke oder so, Scheiße, was soll ich machen, ihm einen runter holen, pennen oder Blueberry lesen; der Türke lallte jedenfalls die Grillen an und wurde dadurch sofort zum Mittelpunkt. Ich bestellte mir noch ein Bier, saß neben der Bebrillten, wurde nun doch schärfer auf sie, mir juckte es in den Fingern und auch etwas tiefer (an den ungewaschenen Zehen); ich holte mir noch ein Bier, noch keinen runter; die Rockträgerin hatte ihren Rock noch etwas höher geschoben, ich wurde langsam besoffen, es mir langsam echt heiß, und also begann meine rechte Hand zu wandern, Richtung Türke, was ich da noch nicht definitiv wusste, nur vermutete (ich wollte ihm in den Mund kommen): "Höchstens noch ein Bier, und ich brings", dachte ich, "garantiert, oder soll ich mir auf dem WC einen runter holen, den Saft dort schlecken?" Abwarten, dachte ich, berührte langsam Anitas Körper, entdeckte urplötzlich die Liebe zur Brille (ich bin selbst ne Schlange); was Bier nicht so alles ausmacht, und Geilheit. Außerdem besser ne Frau mit Brille als ein Uhrengehäuse poppen, ab eigener Rolex ist das allerdings überlegenswert; jedenfalls berührte ich, wie bereits geschrieben, Anitas Körper, ihren Oberschenkel, um genauer zu sein; ihren Namen kannte ich da auch noch nicht, die sind eh wie Schall und Rauch, und hoffte, dass die anderen nichts merkten. Die Rockdame war auch schon ganz schön auf den Türken abgefahren, heiß. Anitas Oberschenkel war ja ganz nett, die Hose, die sie an hatte, leider nicht, mein Parka verdeckte meine Hand, die sich langsam vorkämpfte; ich rutschte mit der Hand immer höher, Anita musste es merken, ließ sich aber nichts anmerken, öffnete ihren Reißverschluss, ich drang in den geöffneten Schlitz ein, oh làlà, dachte ich mir und wurschtelte mich langsam durch, spritzte dabei unauffällig aus dem Fenster; Anita schaute mich an, ich errötete und wurde noch heißer in den unteren Körperregionen, bis zu den Zehen hinab. Nachdem sich mein Mittelfinger in ihre Spalte hinein gekämpft hatte, begann ich sie zu kitzeln, langsam, versteht sich, ich wollte mir schließlich keinen Krampf holen, wie manchmal beim Wichsen. Die Frau schien langsam zu kommen, und ich dachte, wenn die nicht bald bei mir in Aktion tritt, gibts nen Tritt (hör ich auf).
Ich unterbreche die Erzählung hier, denke dir selbst nen Schluss aus, der geil ist, die Wahrheit verschweige ich erstmal, zur Salzburgerin kehre ich vielleicht später zurück, d.h. möglicherweise werde ich über meine spritzigen Abenteuer mit ihr berichten, schließlich ist das hier kein Pornoroman; also fleißig Berger lesen, alles klar? Und genügend ÖBB-Werbung habe ich ja auch betrieben, hoffentlich zeigen sie sich erkenntlich, die Österreichischen Bundesbahnen. Und schließlich und endlich hoffe ich, dass die Vergewaltigungsrate in Zügen abnimmt (wenn es denn eine gibt).

Fickemann/Langlauf/Grippaler Infekt/Flugzeuge von Brescia/Eiszeit

Das Sich-dem-Leben-Hingeben
Das Leben, wie ich es jetzt führe, ist ziemlich sinnlos, besonders stark ist mir das im Zusammenhang mit der Krankheit aufgefallen, die schon fast eine Woche kaputt gemacht hat. Ich werde daran nicht kaputt gehen, da es sich um einen mittelschweren grippalen Infekt handelt, aber wenn ich mir vorstelle, dass es auch was Schlimmeres sein könnte, das zwar nicht zum Tod, aber z.B. zur Invalidität führen könnte: Was alles hätte ich dann versäumt, und wie würde ich es bedauern!? Vor allem, da ich ein gut aussehender (bis auf die Zähne), intelligenter, junger Mann bin. Nicht übermäßig potent, aber das kann durch leicht von mir erlernbare Technik wett gemacht werden, siehe Küsskunst (ich weiß nicht, ob ich da nicht schon allerhand verlernt habe, anhand fehlender Praxis in letzter Zeit, sicherlich!), Blasfähigkeit, da geht noch jede, jeder ab, und Scharfmacher-Handspielen (bestimmt besser als die Durchschnittsprostituierte der Liebesstraße).
Die einzige Frau, die mich bis jetzt angekotzt hat, war Wlagostia F., sexuell, meine ich.

Ich habe gerade kalten Kaffee gekocht!
Willst du auch einen?
Eiskalt!

Warum ist es draußen bloß so duster?
Ich kann nicht schlafen; erst fit wie ein Turnschuh, dann hob ich mir fast ne Zerrung weg, war parallel dazu im Geiste aber immer noch fit, dann kaufte ich ein, wurde müde, dann aß ich noch was, fühle so etwas wie Fieber in mir, aber schlafen konnt ich nicht, vielleicht Sekunden-, Minutensache, noch ungewogen, definitiv habe ich Fieber.
Ungemessen zwar, aber da.

"Die Aeroplane in Brescia und andere Texte"
15 Stories, 2 - 20 Seiten, Bewertung: zwischen 5 und sehr gut (zwei unverständliche, also unwertbare Stories: "Fragment des 'Unterstaatsanwalts'" und "Skizze einer Selbstbiographie", das Händchen, der Blick fehlte), Notendurchschnitt 3 plus; Note 2 plus, da ich vom Buch gefesselt wurde und es in einem Zug durch las, einige Erzählungen zweimal.
Beim Titelstück habe ich den Verdacht, dass die Story nicht von Kafka, sondern von Brod o.a. stammt: eine lange, vollendete, so vor sich hin plätschernde Kafka-unadäquate Reisebeschreibung; die Sprachrhythmik ist untypisch, irgendwas stimmt da nicht, auch in Bezug auf die folgenden Kurzgeschichten. Separatbewertung: 3 minus. Nachwort von Reinhard Lettau: 6 minus, -noch nie hat ein Mensch Kafka so wenig begriffen wie Lettau! Dazu kommt noch seine bemerkenswerte Formulierungsunfähigkeit (3-mal gelesen).
Für einen, der Kafka nicht studiert hat, ist es schwer, den Zusammenhang, Rahmen der einzelnen Geschichten zu sehen, da keine Erläuterungen hinzugefügt wurden: reine, kommerzielle Ausbeutung des Namens ("in dieser Zusammenstellung noch nie erschienen").
Erschienen im S. Fischer Verlag, FfM 1977 (FfM heißt Frankfurt am Main, soll es zumindest heißen).